Wer allein mit Schreiben sein Geld verdient, präsentiert sich leicht im Web. Wort bleibt Wort, Satz bleibt Satz. Schwerer hats, wer seine Leistungen im Web an Bildern demonstrieren muss: Im Web bleibt da vom Original nur noch ein komprimiertes und somit artefaktübersätes flaues Fragment übrig.

Gerade fotorealistische Illustrationen – seien sie manuell mit klassischen Mal-/ Zeichentechniken oder aber elektronisch erstellt, leiden (noch) sehr unter diesen technisch bedingten Zwängen.

Bilddaten im Web präsentieren bedeutet immer noch: Spagat zwischen annehmbarer Bildqualität und ebensolcher Ladezeit.

Der Insider weiß das. Er kompensiert daher beim Betrachten der Bilder von vornherein die Kluft zwischen dürftiger Web-Darstellung und vergleichsweise erstklassiger Bildqualität im Printbereich.

Illustrationen sind besondere Darstellungen von Objekten oder kompletten Szenen. Man versteht darunter normalerweise Zeichnungen oder Fotos – oft auch eine Kombination aus beidem.

Manchmal lassen sich Objekte/Szenen nicht oder nur mit hohem Aufwand zufriedenstellend fotografisch erfassen. Beispiel: Tunnelvortriebsmaschinen tief unter der Erde – eingebettet in Schlamm und Geröll. Die Funktion dieser Maschine in diesem Umfeld soll jedoch klar, deutlich und ästhetisch für verschiedene Publikationszwecke dargestellt werden.

Anderes Beispiel: Einfache schwarzweiße Strichzeichnungen, die das Zusammenschrauben von Möbelteilen in einer Montageanleitung in richtiger Reihenfolge zeigen.

Mal sind solche Abbildungen in cartoonmäßiger Manier gewünscht, mal sollen sie von Fotografien nicht zu unterscheiden sein. Die Anforderungen sind wie die Auftraggeber: Sehr unterschiedlich.

Ob handgezeichnet mit Bleistift, Tusche, Kreide, Filzschreiber oder aber rechnergestützt: Illustrationen helfen in der Regel, bestimmte Objekte oder Sachverhalte besser zu zeigen oder zu erklären.

Visualisierung heißt z. B. Abbildungen von Objekten zu erzeugen, die es meist real (noch) nicht gibt. Sozusagen Blick in die Zukunft. Visualisierungen sind „virtuelle Bilder“.

Früher wurden solche Darstellungen von Spezialisten in fotorealistischer Qualität von Hand gemalt/gezeichnet.

Heute entstehen sie am Bildschirm. Visualisierungen ahmen die Realität heute perfekt nach und setzen noch einiges obendrauf. In manchen Bereichen wird die klassische Studiofotografie dadurch regelrecht verdrängt.

Eigentliches Novum aber ist die einzigartige Flexibilität dieser Technik:

Lange bevor ein Objekt einsatzreif ist lassen sich bereits perfekte „Visualisierungen“ sprich Bilder generieren. Die Dateien können später jederzeit und in jedem Detail beliebig abgeändert bzw. ergänzt werden. Vorteil gegenüber konventioneller Studiofotografie: Die Szene kann beliebig modifiziert oder kombiniert werden – ohne neues, aufwändiges Fotoshooting.

Grafikdesign bringt mehr Effizienz in Kommunikationsprozesse: Schneller erfassen, schneller verstehen.

Grafikdesign gestaltet Botschaften, die bildlich, textlich – meist jedoch als Kombination aus Text und Bild wahrgenommen werden.

Der Sinn der Botschaft muss vom fokussierten Personenkreis rasch erfasst und verstanden werden. Er sollte dort einen möglichst nachhaltigen Eindruck hinterlassen und meist auch eine bestimmte Reaktion auslösen.

Originelle Ideen entwickeln – diese durch überraschende Bild- und Texteffekte unterstützen: Auf dieses Vorgehen ist die Berufsgruppe beim Entwurf von visuellen Botschaften trainiert.

Grafikdesign ist disziplinierte Auftragsarbeit bei klarer Zielvorgabe, mit unterschiedlichsten Mitteln der angewandten Kunst.

Da die Sparte Grafikdesign nur ein Bruchteil meiner Arbeit ausmacht, bleibt meine Präsentation auf 2 Schwerpunkte beschränkt: Eine kleine Auswahl an Firmensignets (Logos) und ein paar wenige Prospekte.

Kein einziges Bild innerhalb dieser Webpräsenz entstammt einem Fotoapparat. Viele dieser Illustrationen wurden mit klassischen Mal- und Zeichentechniken geschaffen. Völlig ohne Computer. Mit Bleistift, Buntstift, Kreide, Kohle, Aquarell, Acryl, Tempera, Marker, Airbrush. Auf Zeichenkarton, Markerpapier, Leinwand.

Die Beimischung dieser klassischen Arbeiten zu aktuellen Illustrationen ist eine Reverenz an eine besondere Personengruppe, die diese Website besucht: Jenes Grüppchen, das den meist anspruchsvollen Techniken fotorealistischer Illustration ganz besonderen Respekt zollt.

Ab etwa 1997 werden jedoch fast alle Auftragsarbeiten zum Thema Illustration computergestützt abgewickelt – Arbeiten im Bereich Grafikdesign schon früher.

Ausgiebiges handwerkliches Training mit klassischen Materialien und Methoden sowie das intensive Befassen mit etlichen fachübergreifenden Bereichen bleibt auch beim Einsatz des Computers unabdingbare Voraussetzung für professionelle Arbeit.

Cinema 4D: 3D-Programm für fotorealistische Darstellungen aller Themenbereiche.

Corel Painter: 2D-Malprogramm für fotorealistische Darstellungen und figürlich-organische Darstellung in der Art vieler klassischer Mal- und Zeichentechniken.

Adobe Creative-Suite mit:

Adobe Illustrator: 2- und 3D- Zeichenprogramm für technische Illustrationen linear/körperhaft, figürliche Illustrationen, Signets, Wort- und Bildmarken.

Adobe Photoshop: Bildbearbeitungsprogramm für Bildkonvertierung, Bildcomposing, Bildretusche uvm.

Adobe InDesign: Vordringlich Layoutprogramm zur Zusammenführung von Satz und Bild – überwiegend für den Printbereich.

Adobe Acrobat: Unverzichtbar zum plattformübergreifenden Dokumentenaustausch zwischen den wichtigsten Betriebssystemen. Einfach zu bedienende Werkzeuge für sichere Korrekturläufe. Generierung/Prüfung perfekter Offset-Druckdateien bei minimalem Speicherverbrauch u.v.m.